Falsche Freunde

Als wir eines Tages alle zusammen einen Spaziergang durch den verregneten Nachmittag wagten, da blieb Malvin mit dem Ärmel an einem Ast hängen. Während alle große Mühe aufbrachten, um ihn aus dem Gestrüpp zu befreien, geriet dieser in einen unbändigen Furor, biss, schlug und der Mund stand ihm voller Schaum. Die anderen, in einer großen Aufregung gefangen, schrien und lachten lauthals durcheinander wie die Schwachsinnigen, wobei sie Malvins Arme und Beine unter die Achseln klemmten und sie bis weit in den Wald mit sich hineinzogen. Ein schrecklicher Ekel ergriff mich bei diesem Anblick und es half auch kein Kopfschütteln.